Letzten Freitag spät abends sahen wir bereits das Blitzen des Leuchtturms von Amedee in den Wolken. Ein herrlicher Anblick nach der seglerisch anspruchslosen aber ungemein anstrengenden Überfahrt. Die Kinder, gerade mitten im Einschlafritual, durften nochmal ins Cockpit kommen und dem Blinken zuschauen. Der Leuchtturm markiert eine der Einfahrten durch das Riff, welches Neukaledonien umgibt. Genau genommen gibt es eine ganze Armada aus mehreren Leuchttürmen, Bojen, Sektoren- sowie Richtfeuern die uns sicher vom Ocean in die Lagune und in den Hafen begleiten könnten. Wir leben heute jedoch konservativ und warten in einigen Meilen Entfernung bis zum Morgengrauen um den Pass nicht zu verfehlen. Um ehrlich zu sein freuen wir uns sogar, dass wir den Rest der Nacht schlafen können. Einzig haben wir darauf zu achten nicht zu schnell zu werden und zu nahe ans Riff zu kommen.

Samstag morgens fahren wir dann die restlichen Meilen bis zur Hauptstadt Neukaledoniens, Noumea, und machen in der Marina Port Moselle fest.

Was passiert als nächstes? Boot trockenlegen, putzen, kleinere Reparaturen. Eine Dichtung fürs Fenster organisieren. Einen Ausflug nach Noumea mit seinem Place de Cocotiers machen Und: Nach vorne schauen, der nächste Stop wird die Isle des Pines, dem Kleinod von Neukaledonien.

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